Das Monster im Kinderzimmer

Das Monster im Kinderzimmer
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  • 9783936084580
  • Thomas ging maulend in sein Zimmer. Er hätte so gerne den Film zu Ende geschaut. Immer, wenn es am schönsten war, schickte seine Mutter ihn ins Bett. Thomas fand es total ungerecht, dass sein großer Bruder weiterschauen durfte und er nicht. Er öffnete die Tür zu seinem Zimmer mit soviel Schwung, dass sie gegen den Schrank krachte. Er wusste, das gab Ärger, wenn seine Mutter es mitkriegte. Aber sie war ja selbst schuld. Warum behandelte sie ihn immer wie ein kleines Kind. Er war schließlich schon zehn. Als Thomas in sein Zimmer blickte, blieb er wie angewurzelt stehen. Auf seinem Bett saß eine Monsterpuppe. Sie war fast so groß wie ein Baby, hatte ein zotteliges, schmutziggrünes Fell und ein potthässliches Gesicht. Das war ein Kuscheltier ganz nach Thomas’ Geschmack. Er ging näher ran, um es besser betrachten zu können und strahlte dabei über das ganze Gesicht. „Wo kommt denn das her?“, fragte er begeistert und griff danach. „Pfoten weg“, kreischte das Monster. „Du kannst ja sogar sprechen“, stammelte Thomas. Er war so verblüfft, dass er das Monster beinah fallen ließ. Doch er fasste sich schnell wieder. „Ist ja irre!“, rief er. „Wie funktioniert denn das?“ Er drehte das Monster um und tastete auf seinem Rücken herum. „Aufhören, das kitzelt“, schrie das Monster. „Ich will doch nur wissen, wie du funktionierst. Ir-gendwo muss eine Öffnung für die Batterien sein.“ „Ich habe keine Batterien, ich brauche keine.“ „Aber irgendwo muss die Energie herkommen. Von allein kannst du schließlich nicht sprechen.“ „Natürlich kann ich das. Das hörst du doch.“ „Moment mal!“, Thomas fuhr mit beiden Händen durch seine braunen Strubbelhaare, „Ich glaube, ich spinne! Ich unterhalte mich mit einem Kuscheltier. Das gibt’s doch gar nicht. Irgendjemand spielt mir einen Streich. Wer ist es?“ „Wer ist was?“, fragte das Monster. „Der dich zum Sprechen bringt. Das kann nur mein großer Bruder sein. Irgendwo muss hier ein kleiner Lautsprecher angebracht sein. Und wahrscheinlich auch ein Mikrofon, damit er hört, was ich sage.“ „Ich kenne keinen großen Bruder.“ „Ja, ja, laber nur. Ich werde es schon rausbringen.“ Thomas setzte das Kuscheltier aufs Bett und be-gann zu suchen. „Was machst du denn da?“, fragte das Monster neugierig. „Ich suche das Mikrofon, über das du mich be-lauschst, Markus.“ „Ich heiße nicht Markus.“ „Das kannst du deinem Wauwau erzählen. Wer außer dir kommt hier im Haus auf so verrückte Ideen?“
Thomas findet auf seinem Bett eine Monsterpuppe und stellt dann fest, dass es ein echter Monster... mehr
Produktinformationen "Das Monster im Kinderzimmer"

Thomas findet auf seinem Bett eine Monsterpuppe und stellt dann fest, dass es ein echter Monster ist - aber ein ganz liebes.

Harcover 130 Seiten

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