Hans Hase mit der langen Nase

Hans Hase mit der langen Nase
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  • 9783945175262
  • Hänschen war ein Hase mit einer sehr, sehr langen Nase. Ja, die Nase war sogar so lang, dass er sie zu einem Knoten binden musste, damit er nicht darüber fiel. Aber das war nicht sein einziges Unglück, nein, denn seine Ohren waren dafür viel zu kurz geraten. Und das war wirklich schlimm. Denn Hasen hören ganz besonders gut, weil sie so lange Ohren haben. Deswegen war Hänschen auch kein besonders glücklicher Hase. Denn die anderen Hasen hänselten Hänschen oft, weil er nicht so aussah wie sie. Seinen Eltern machte er sogar Vorwürfe, dass sie ihn Hans getauft hatten. Denn nur einen Hans konnte man hänseln, so dachte er. Eine Laune der Natur nannten es seine Eltern. „Die Natur wollte es eben so, dass du ein ganz besonderer Hase wirst, Hänschen“, sagte seine Mama oft, doch das war eigentlich kein wirklicher Trost für Hänschen. Was hatte er davon, dass er etwas Besonderes war? Nichts – im Gegenteil. Er war immer der Letzte, der wegrannte, wenn es brenzlig wurde, also, wenn ein Hund kam oder so, weil er es eben nicht rechtzeitig hörte. Deshalb musste er immer das machen, was die anderen taten, und das machte es nicht besser für ihn. „Nachmacher! Nachmacher!“, riefen die anderen dann und streckten ihm die Zunge heraus. Dann musste Hänschen immer aufpassen, dass er nicht anfing zu weinen, denn dann hätten die anderen noch viel mehr gelacht. Eigentlich war Hänschen immer froh, wenn es dunkel wurde und er ins Bett gehen konnte, denn dann konnte er träumen. Ja, das konnte er wahrhaftig. Zuerst entknotete er immer seine Nase und dann passierte etwas Wundervolles. Er roch die schönsten Düfte. Vom Wald her roch er den Tannenduft, die Wiesen rochen nach Gras und nach den unterschiedlichsten Blüten und Kräutern. Er roch den Igel, wenn er um das Haus seiner Eltern streifte, die Mäuse, die Siebenschläfer, ja sogar die Regenwürmer. Wenn Mama ihm abends einen Gutenachtkuss gab, dann steckte er ihr manchmal ein kleines Blümchen ans Ohr. „Jetzt bist du nicht nur schön, du riechst auch noch viel schöner“, sagte er dann. „Sei nicht albern, Hänschen. Ich rieche nichts“, antwortete sie dann oft und kicherte. Doch die Düfte verfolgten ihn bis in die tiefsten Träume und so war er, wenigstens in seinen Träumen, ein sehr glücklicher Hase. Da jedoch auch Hasen in die Schule gehen müssen, blieb Hänschen nichts anderes übrig, als sich tagtäglich an seinen Tisch in der letzten Reihe seiner Klasse zu setzen. Der Platz neben ihm blieb stets leer, da sich natürlich niemand mit ihm einen Tisch teilen wollte. Hänschen wurde immer trauriger und konzentrieren konnte er sich schon lange nicht mehr. Zu sehr war er damit beschäftigt, nicht aufzufallen.
Hänschen war anders als alle anderen Hasen, denn er kam mit einer allzu langen Nase und viel zu... mehr
Produktinformationen "Hans Hase mit der langen Nase"

Hänschen war anders als alle anderen Hasen, denn er kam mit einer allzu langen Nase und viel zu kurzen Ohren zur Welt. Das machte ihn zum Außenseiter und alle anderen Hasen hänselten ihn. Doch eine besondere Gabe machte ihn schon bald zum Stat des Waldes.

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