Albtraum am Atlantik

Albtraum am Atlantik
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  • 9783945175095
  • Es war schon weit nach Mitternacht, als sie sich von ihren Freunden verabschiedeten. Der Augusthimmel hing nacht-blau und wolkenlos über ihnen. Der Mond glitzerte als schmale Sichel mit den Sternen um die Wette. Es war eine jener Nächte, in denen man nicht zu Bett gehen möchte. Eine Nacht zum Verlieben, zum Trinken und Feiern bis zum Morgengrauen. Arm in Arm schlenderten sie zu ihrem Auto. Nur kurz dachte sie an ihre kleine Tochter, die zu Hause ruhig schlief, bewacht von einem freundlichen Kindermäd-chen. Schläfrig kuschelte sie sich in den Beifahrersitz und über-ließ sich vertrauensvoll den Fahrkünsten ihres Mannes. Nach einer knappen halben Stunde hielt der Wagen vor ihrer Garage. Noch in Gedanken bei der Feier und in Vorfreude auf die Zärtlichkeiten, die sie gleich von ihrem Mann erfahren würde, stieg sie aus dem Wagen. Ein Geräusch ließ sie aufschrecken. „Hast du das gehört?“, fragte sie ihn, plötzlich aufgeregt. Mit einem Schlag war sie hellwach. Ihr Mutterinstinkt ließ sie ängstlich lauschen. „Was meinst du?“, erkundigte er sich schulterzuckend, stieg ebenfalls aus und öffnete das Garagentor. Sie gab ihm keine Antwort, sondern hastete um die Haus-ecke zur Eingangstür. „Kind, was machst du hier?“, rief sie entsetzt. Auf den Stufen vor der Tür saß ein kleines Mädchen und weinte. Barfuß, nur mit einem Nachthemd bekleidet. Sie hob ihre Tochter von den Stufen hoch und drückte sie an sich. „Um Gottes willen! Was machst du hier?“, wiederholte sie. „Wo ist Elly?“ „Mama! Mama! Wo warst du so lange?“, schluchzte die Kleine und klammerte sich an sie. In diesem Moment kam auch ihr Mann dazu. „Was ist denn hier los? Wo kommt das Kind her?“, fragte er alarmiert und stürzte, ohne ihre Antwort abzuwarten, ins Haus, dessen Tür nur angelehnt war. Sie folgte ihm mit dem Kind auf dem Arm. Im Licht des Hausflurs sah sie plötzlich das Blut. Das hellrosa Nachthemd des Mädchens war über und über mit Blut be-spritzt. „Du blutest ja, meine Kleine“, rief sie verzweifelt. Aus dem Wohnzimmer drang die gedämpfte Stimme ihres Mannes. Er telefonierte aufgeregt und sehr laut. Sie lief zur Wohnzimmertür, die ihr Mann offen gelassen hatte, und blieb wie erstarrt stehen. Mitten im Zimmer auf dem Boden lag eine leblose Gestalt. Das Kindermädchen. Auf ihrem Oberkörper lag ein Teddy. Um den Körper der Frau breitete sich eine Blutlache aus. Panisch rannte sie mit dem Kind hinauf ins Kinderzimmer. Das Fenster stand sperrangelweit offen und die Gardine wehte ihr entgegen. Sie achtete gar nicht darauf. Hastig setzte sie ihre Tochter auf den Sessel in der Ecke und streif-te ihr das Hemdchen ab. Dann betastete sie den ganzen Körper. Das Kind war zum Glück unverletzt. Sie holte Klei-dung aus dem Schrank und zog sie der Kleinen mit zittern-den Händen an. Nur unzureichend wischte sie das Blut von den Händen und dem Gesicht des Kindes. Draußen erklang die Sirene einer Ambulanz. Dann hörte sie Geräusche unten im Haus. Hektisch und laut. Sie kümmerte sich nicht darum, eilte sie mit ihrer Tochter auf dem Arm die Treppe hinunter und stürzte geschockt aus dem Haus.
Tolles Wetter, eine ungewöhnliche Landschaft und herrliche Strände auf Lanzarote. Der Urlaub... mehr
Produktinformationen "Albtraum am Atlantik"

Tolles Wetter, eine ungewöhnliche Landschaft und herrliche Strände auf Lanzarote. Der Urlaub für Jana und Torsten könnte so schön sein, wären da nciht die Albträume, die Jana plötzlich quälen und nach Beendigung des Urlaubs anhalten. Als sie ein mysteriöses Paket erhält, erfährt sie von ihrer Mutter ein schreckliches Geheimnis.

Paperback 194 Seiten

e-book 8,99€

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